• Die Wiege der Klettersteige

    19 Klettersteige, davon 1 Kinderklettersteig und 2 Jugendklettersteige, Klettersteigschein

Klettersteigen – Klettern

Klettereldorado Dachstein und Ramsau: Die Nr. 1 in Österreich und Wiege der Klettersteige

Überhängende Felsen, wahrlich beeindruckende Steilwände, atemberaubende Ausblicke über das Ennstal mit Schladming, der mächtige Dachstein, kraftstrotzend und beschützend zugleich: All das bietet das Klettersteiggebiet Nr. 1 in Österreich am Dachstein. 19 wunderschöne Klettersteige und Touren befinden sich auf der südlichen Seite des höchsten Berges der Steiermark und können von Ramsau am Dachstein ausgehend in Angriff genommen werden. Als Belohnung erwarten die Klettersteiger extreme Fernsichten am Dachstein: Im Norden bis nach Tschechien bzw. bis zum slowenischen Triglav-Gebirge im Süden. Vom „Balkon der Alpen“ (dem Dachstein Skywalk) scheinen die Planai, der Hauser Kaibling, die Reiteralm und die niederen Tauern mit den schönsten Gipfeln zum Greifen nah!

Der Dachsteinkalk ist aber auch als perfekter Kletter-Fels bekannt. Ein hochalpines Paradies für Bergwanderer, Bergsteiger und Kletterer. Klettersteigen ist die gesicherte Variante des Kletterns. Mit Fixseilen und Eisenstiften ist die Route durch die Wand gesichert und kann so auch weniger Geübten die Faszination des Bergsports inmitten steiler Wände rund um das Ramsauer Plateau näher bringen. Ab der Bergstation der Dachstein Gletscherbahn am Hunerkogel auf 2.700 Metern Seehöhe stehen eine Vielzahl verlockender Tourenziele bereit.

Längster Klettersteig mit Vertical Drop Österreichs: Mit dem Klettersteig Anna und Klettersteig Johann auf den Dachstein. Über den im Jahr 2010 errichteten Klettersteig „Anna“ (300 HM) und den beliebten Klettersteig „Johann“ (800 HM) geht es über die Dachstein-Schulter (250 HM) bis hinauf zum Dachstein Gipfelkreuz. Vom Einstieg des Anna-Klettersteig (1.800 m) bis zum Dachstein-Gipfel (2.996 m) überwindet man mit fast 1.200 Höhenmeter am Seil den höchsten Vertical Drop Österreichs und einen der längsten der Alpen.

Ramsau am Dachstein – Die Wiege der Klettersteige
Ramsau am Dachstein wird zu Recht als die Wiege der Klettersteige bezeichnet: Der Klettersteig zum Dachstein Gipfel ist der erste Klettersteig der Alpen – 2013 feierte er bereits sein 170-jähriges Bestehen. Initiator für die Errichtung des Steiges war übrigens Geograf Friedrich Simony, dessen Geburtstag sich 2013 zum 200. Mal jährte.

Klettersteigschein

Ein muss für alle Gipfelstürmer, die das Klettersteiggehen schon einmal probieren wollten. Einsteiger mit dem Level Gipfelstürmer haben die Möglichkeit, die notwendigen Grundtechniken des Klettersteiggehens mit einem staatlich geprüften Bergführer aus Ramsau am Dachstein zu erlernen.

Dabei wird auch erklärt, warum und wie wichtig es ist, vor jeder Tour die tägliche Wettervorhersage zu prüfen und natürlich das Wetter während der Tour zu beobachten. Weiters erfährt man Wissenswertes über die richtige Ausrüstung.

„Sicher unterwegs zu sein und jeden Moment in den Bergen richtig genießen zu können“ ist die Devise. Insider Tipps zur optimalen Klettertechnik und -taktik vom Bergführer persönlich.

Programm:

•   Materialkunde
•   Richtige Handhabung der Ausrüstung
•   Materialcheck
•   Wetterkunde & einfache Wetterbeobachtung
•   Persönliche Einschätzung der Schwierigkeitsgrade (A, B, C, D und E)
•   Lesen von Klettersteig Topos
•   Tourenplanung
•   Hintergrund Infos zu Klettersteige und Sicherheitstipps
•   Prävention von Klettersteigunfällen
•   Klettersteigtechnik und -taktik
•   Begehung eines Klettersteigs
•   Persönliche Tipps und Tricks der Bergführer
•   Aufklärung zu möglichen Gefahren im Klettersteig
•   Verhalten bei Schlechtwetter
•   Verhalten, wenn etwas passiert ist
•   Information zur Gefahrenvermeidung

Kursangebote für Kinder und Jugendliche sowie erfahrene Klettersteiggeher.

Montag: Klettersteig Einsteigerkurs inkl. Klettersteigschein „Gipfelstürmer“ für Erwachsene.
Kosten: EUR 35,- / Dauer: ca. 2 Stunden

Mittwoch: Klettersteig Einsteigerkurs inkl. Klettersteigschein „Gipfelstürmer“ für Kinder ab 7 Jahre.
Kosten: ab EUR 13,00 / Dauer: ca. 2 Stunden

Donnerstag: Klettersteig Einsteigerkurs inkl. Klettersteigschein „Gipfelstürmer“ für Jugendliche ab 9 bis 15 Jahre.
Kosten: ab EUR 16,00 / Dauer: ca. 2 Stunden

Zusätzliche Informationen und verbindliche Anmeldung im Tourismusverband Ramsau am Dachstein.

Klettersteige in Ramsau

Kinderklettern am Sattelberg

Kali, Kala und Kalo, Kinderklettersteige am Sattelberg

Als besondere Attraktion des Kinderclubs Ramsau wurden der Kinderklettersteig Kali und der Jugendklettersteig Kala am Ramsauer Kinderberg errichtet. Kindergerecht abgesichert führen die Klettersteige von der alten Ramsauer Getreidemühle bis zum Kinderberggipfel. Ein Gipfelerlebnis mit Gipfelkreuz und herrlicher Aussicht in das Ramsaurierland ist garantiert. Anschließend abseilen auf der eigens angelegten Kinder- bzw. Jugendabseilbahn, dem Flying Fox.

Bei beiden Klettersteigen darf der Flying Fox NUR unter fachkundiger Aufsicht benutzt werden – es ist ein „Bremser“ (mit Bremsseil) erforderlich, da man sonst mit großer Wucht gegen den unteren Baum prallt.

Zustieg: Vom Parkplatz bei der alten Mühle rechts den Weg entlang und in wenigen Minuten zum Einstieg.

Abstieg: Vom Ausstieg rechts entlang des Natur- und Umwelterlebnispfades, vorbei an der Pension Concordia, wieder hinunter zum Ramsaubach und über den Hofrat-Gruber-Weg zurück zum Parkplatz bei der alten Mühle. Alternativ gelangt man beim Ausstieg links am Erlebnispfad oder über die Abkürzung zur Sattelberghütte. Von dort gelangt man wieder zum Ausgangspunkt.

Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung, eventuell Sicherungsseil für Kinder und Jugendliche.

Programm des Ramsauer Kinderclubs mit Bergführer in den Sommermonaten: Kinderklettersteig Kali jeden Mittwoch ab 9 Uhr (ab 7 Jahre), Jugendklettersteig Kala jeden Donnerstag ab 9 Uhr (ab 9 Jahre). Anmeldung persönlich im Tourismusverband Ramsau am Dachstein bis 16 Uhr des Vortags erforderlich.

Klettern

„Dachsteinkalk“: Dieser Name bürgt für Qualität, vor allem was den Charakter, die Vielfalt und Schönheit der Kletterrouten betrifft. Die atemberaubenden Südwände des Dachsteinmassives mit den knapp 1000 Meter hohen Wänden und den Gletschern im Norden machen den Dachstein zum Abenteuerspielplatz für jeden Alpinisten. Ob Sportklettern, klassische alpine Touren, kombinierte Hochtouren in Fels und Eis, Klettersteige oder im Winter Eisklettern oder interessante Ski-Varianten… Der Dachstein höchster Berg der Steiermark ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert!

Geschichte

Die Wiege der Klettersteige
Vor 170 Jahren entstand der 1. Klettersteig der Alpen am Dachstein.

Klettersteige haben am Dachstein eine lange Tradition. Der allererste Klettersteig der Ostalpen führte über die Randkluft auf den Hohen Dachstein. Noch mehr über die Geschichte der Klettersteige erfährt man auf  Via Ferrata Dachstein.

Was die Klettersteige am Dachstein so beliebt macht, ist die Tatsache, dass sie Großteils noch sehr „jung“ sind und erst vor wenigen Jahren nach modernsten Gesichtspunkten errichtet wurden. Ein weiterer Pluspunkt ist die leichte Erreichbarkeit mit der Dachstein Seilbahn. Auch der Fels selbst ist als perfekter Kletterfels bekannt und bietet alle Schwierigkeitsgrade, von „leicht“ bis „extrem schwierig“. Die Aussicht über das Ramsauer Plateau, Filzmoos, Planai, Schladming, Reiteralm, Haus oder in Richtung Niedere Tauern ist schon beim Aufstieg beeindruckend, am Ende des Klettersteigs wird man mit einem tollen Panoramablick belohnt.

Schwierigkeitsgrade

Schwierigkeitsbewertung für Klettersteige
Die Bewertung der Schwierigkeiten im Verlauf eines Klettersteiges unterliegt, ebenso wie bei den Kletterrouten, subjektiven Faktoren und kann daher nur richtungweisend sein. Es wurde versucht, die Problematik der Subjektivität von Schwierigkeitsangaben mit einem möglichst einheitlichen Bewertungssystem in Einklang zu bringen. Dies wird vor allem durch subjektive Faktoren wie Körpergröße, Technik, Trainingszustand, Ausrüstung, psychische Verfassung, usw.), sowie durch objektive Gegebenheiten (Witterung, Nässe, Vereisung, Höhe, Länge, usw.) erschwert. Wichtig erschien vor allem eine verlässliche und lineare Bewertung in den vorgestellten Steigen. Die folgende 5-stufige Schwierigkeitsskala für Klettersteige wird in einigen neuen Klettersteigbüchern bereits verwendet und wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten noch erweitert und genauer definiert.

A = LEICHT (Grün)
Einfache, gesicherte Wege. Flache (längere) oder senkrechte (kurze) Leitern und Eisenklammern zumeist im nicht sehr steilen Gelände. Vereinzelte Stellen können bereits ausgesetzt sein, aber einfach zu begehen (z. B.: Felsbänder, kl. Hängebrücken). Das Gelände ist auch ohne Sicherungen leicht zu begehen (Ausnahme: Leitern über kleine Wandstufen) und weist gute Tritte und Griffe auf. Im Allgemeinen ist für trittsichere, schwindelfreie Geher noch keine Klettersteig-Selbstsicherung erforderlich. Für Kinder und Ungeübte ev. ein kurzes Sicherungsseil.

B = MÄSSIG SCHWIERIG (Blau)
Bereits etwas steileres Felsgelände mit teilweise kleintrittigen, ausgesetzten Passagen. Senkrechte, längere Leitern Eisenklammern, Trittstifte oder Ketten, Manche Passagen bereits anstrengend und kraftraubend. Ohne Versicherungen können die felstechnischen Schwierigkeiten bis zum 2. und 3. Schwierigkeitsgrad reichen. Auch viele routinierte Berggeher verwenden bereits eine Klettersteig-Grundausrüstung. Für Anfänger und Kinder ist unbedingt eine Klettersteig-Ausrüstung anzuraten und auf längeren Steigen ein kurzes Sicherungsseil.

C = SCHWIERIG (gelb)
Steiles bis sehr steiles Felsgelände. Größtenteils kleintrittige Passagen, die fast immer ausgesetzt sind. Überhängende Leitern, Eisenklammern und Trittstifte, die auch etwas weiter auseinander liegen können (vor allem für kleinere Leute und Kinder!). Oft senkrechte, nur mit Stahlseil gesicherte Abschnitte. Teilweise bereits sehr kraftraubend. Ohne Versicherungen würden manche steilgesicherte Passagen den 3. oder 4. Schwierigkeitsgrad aufweisen. Längere Aufstiege in diesem Schwierigkeitsgrad zählen bereits zu den großen Klettersteig-Unternehmen. Ungeübten und Kindern ist eine Seilsicherung durch einen erfahrenen Partner zu empfehlen. Selbstsicherung ist auch den routinierten Berggehern anzuraten.

D = SEHR SCHWIERIG (rot)
Senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände. Eisenklammern und Trittstifte liegen vielfach weit auseinander. Sehr ausgesetzter und steiler Fels, der in den meisten Fällen nur mit einem Stahlseil gesichert ist. Längere, senkrechte bis überhängende Passagen, wobei bereits ein gehöriges Maß an Armkraft erforderlich ist und auch einen guten, gesamtkörperlichen Trainingszustand voraussetzt. Manchmal auch in Kombination mit leichter Kletterei (1-2), die ohne Versicherungen bewältigt werden muss. Selbst für sehr Geübte ist eine Klettersteig-Komplettausrüstung obligat (Bergschuhe mit Profilgummisohle vorteilhaft!). Für Anfänger und weniger Geübte ungeeignet. Wird üblicherweise bereits im Seilschaftsverband begangen.

E = EXTREM SCHWIERIG (schwarz)
Extreme Anforderungen an Kraft, Trittsicherheit (Reibungskletterschuhe!) und Schwindelfreiheit! Dieser Schwierigkeitsgrad kommt bei Klettersteigen sehr selten vor. Seilschaftsverband obligat; zumeist kombiniert mit Kletterei. Ansonsten alle Angaben im erhöhten Ausmaß wie unter „D“.

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